heute beim wahnsinnig spannenden aktenumräumen : ( hier im büro den schlüssel zum irrsinn gefunden.
original schreiben "unserer" wohnungsgesellschaft an die stadt hamburg aus dem jahre 1954:
" Wir sind damit einverstanden, dass Frau ***, z. Zt. wohnhaft Hamburg 13, ****, mit 2 Kindern in die obige Wohnung eingewiesen wird."
das erklärt natürlich auch, warum ich mir mit den mietern hier teilweise vorkomme, als ob die alle aus der anstalt kommen. hier mietet man offensichtlich nicht an, sondern wird in die wohnung eingewiesen...
* das leben hat nicht nur a-, sondern auch b-seiten * alles hat eine vorder- und eine rückseite * bei aller objektivität bleibt man irgendwo subjektiv * b-sides... von welchen seiten sich das leben britta zeigt *
2005-12-28
2005-12-19
das vergangene wochenende
war mal ein ziemlich nettes : )
und ich bin mit meiner berichterstattung natürlich mal wieder etwas spät. aber was soll´s ...
freitag trotz dem weihnachtlichen chaos, das in diesen tagen mal wieder auf den einkaufsstraße tobt, ziemlich entspannt (weil ich musste ja nichts kaufen) shoppen gewesen, danach das mädchen, das anschließend immer meint, das mädchen mit den kürzesten haaren der welt zu sein, zum friseur begleitet und nach noch ´ner runde quatschen gegen elf schon relativ früh ins bett gegangen. muss auch mal sein. samstag vormittags ein wenig rumgetrödelt (weil wir mussten uns ja auch nicht beeilen) und dann bei strahlendem sonnenschein auf nach ostfriesland. da gab es am wochenende nämlich sowas wie ein großes weihnachtstreffen, zu dem karl uns auch gerufen hatte. schön war´s mal wieder alle zu sehen und zusammen feiern zu gehen. auf das galaxy in aurich waren wir ja schon lange gespannt gewesen und ich muss sagen, dass man mit den richtigen leuten hier wirklich viel spass haben kann und die getränkepreise DM-niveau haben. im ergebnis hatte ich vielleicht doch zwei whiskey cola zuviel und hätte auch nicht mitten in der nacht in dem zustand ein solch ernstes gespräch führen müssen, dass mich ein wenig hat weinen lassen. zuviel emotionen gepaart mit alkohol. böse falle, aber ich hoffe, dass mein gesprächspartner das richtig einordnen konnte/kann.
sonntag ging es mir glücklicherweise trotz nacht auf dem fussboden und den besagten whiskey colas ziemlich gut. und ein tag, der damit anfängt, dass eine katze mich beim kuscheln mit ihrem schnurrren beglückt ist soweiso schon mal ein guter...
und ich bin mit meiner berichterstattung natürlich mal wieder etwas spät. aber was soll´s ...
freitag trotz dem weihnachtlichen chaos, das in diesen tagen mal wieder auf den einkaufsstraße tobt, ziemlich entspannt (weil ich musste ja nichts kaufen) shoppen gewesen, danach das mädchen, das anschließend immer meint, das mädchen mit den kürzesten haaren der welt zu sein, zum friseur begleitet und nach noch ´ner runde quatschen gegen elf schon relativ früh ins bett gegangen. muss auch mal sein. samstag vormittags ein wenig rumgetrödelt (weil wir mussten uns ja auch nicht beeilen) und dann bei strahlendem sonnenschein auf nach ostfriesland. da gab es am wochenende nämlich sowas wie ein großes weihnachtstreffen, zu dem karl uns auch gerufen hatte. schön war´s mal wieder alle zu sehen und zusammen feiern zu gehen. auf das galaxy in aurich waren wir ja schon lange gespannt gewesen und ich muss sagen, dass man mit den richtigen leuten hier wirklich viel spass haben kann und die getränkepreise DM-niveau haben. im ergebnis hatte ich vielleicht doch zwei whiskey cola zuviel und hätte auch nicht mitten in der nacht in dem zustand ein solch ernstes gespräch führen müssen, dass mich ein wenig hat weinen lassen. zuviel emotionen gepaart mit alkohol. böse falle, aber ich hoffe, dass mein gesprächspartner das richtig einordnen konnte/kann.
sonntag ging es mir glücklicherweise trotz nacht auf dem fussboden und den besagten whiskey colas ziemlich gut. und ein tag, der damit anfängt, dass eine katze mich beim kuscheln mit ihrem schnurrren beglückt ist soweiso schon mal ein guter...
2005-12-14
der briefkastenschlitz
beim versuch einer weit über 80jährigen mieterin zu erklären, dass die briefklappe, welche sich noch in ihrer tür befindet, aber bereits seit ihrem einzug nicht mehr funktionstüchtig ist (läßt sich nicht mehr öffnen), nicht erneuert wird, weil das heutzutage nicht mehr standard einer wohnung ist und es hierzu ja vielmehr im hauseingangsbereich die briefkastenanlage gibt, muss ich mich wie folgt belehren lassen:
„wer spricht den von der post! und das geht sie mal gar nichts an, was ich in meinen schlitz stecken möchte!“
hm... ob ich das wissen möchte?! ich glaub nicht...
„wer spricht den von der post! und das geht sie mal gar nichts an, was ich in meinen schlitz stecken möchte!“
hm... ob ich das wissen möchte?! ich glaub nicht...
2005-12-12
aus dem gleichgewicht geraten...
und deswegen für nicht passend befunden dieses „neue leben“.
ich muss zugeben, dass ich da offensichtlich zu kompromissen und einschränkungen bereit war, ohne mir die tragweite des ganzen und die tatsache, dass da direkt auf mehreren ebenen mit zweierlei maß gemessen wird, bewusst war.
und einige erkenntnisse des wochenendes haben mich nicht nur verwundert, sondern auch ein stück weit geschockt.
anyway, dass ist nicht mein leben und das bin dann irgendwann auch nicht mehr ich selbst. spätestens wenn ich mich mit der ganzen situation so überfordert fühle, dass ich mich am ersten abend in prosecco ertränke, am zweiten abend aus prinzip und um nichts „verbotenes“ zu tun, nüchtern bleibe und mich in meiner rolle und meinem verhalten derart gehemmt fühle, hört es auf toll zu sein. und mich in meiner eigenen wohnung wie ein fünfzehnjähriger teenager in einer fremden wohnung zu fühlen, brauch ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich.
fame vs. fun ?! hallo?! – ich find das leben in job und alltag schon oft anstrengend und unlustig genug, als das ich auch noch im freizeit- und privatbereich selbstauferlegten stress brauche. nee, hier sollte das motto ganz einfach spass sein. und das war auch immer so, bevor es anfing business zu werden. in gewisserweise hab ich nicht mal wirklich probleme mit dem business, sondern wohl eher umgekehrt. ihr nehmt euch halt gerne alle ein stück weit zu wichtig. könnt ihr ruhig. ich hab meinen spass wieder und lach drüber...
ich muss zugeben, dass ich da offensichtlich zu kompromissen und einschränkungen bereit war, ohne mir die tragweite des ganzen und die tatsache, dass da direkt auf mehreren ebenen mit zweierlei maß gemessen wird, bewusst war.
und einige erkenntnisse des wochenendes haben mich nicht nur verwundert, sondern auch ein stück weit geschockt.
anyway, dass ist nicht mein leben und das bin dann irgendwann auch nicht mehr ich selbst. spätestens wenn ich mich mit der ganzen situation so überfordert fühle, dass ich mich am ersten abend in prosecco ertränke, am zweiten abend aus prinzip und um nichts „verbotenes“ zu tun, nüchtern bleibe und mich in meiner rolle und meinem verhalten derart gehemmt fühle, hört es auf toll zu sein. und mich in meiner eigenen wohnung wie ein fünfzehnjähriger teenager in einer fremden wohnung zu fühlen, brauch ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich.
fame vs. fun ?! hallo?! – ich find das leben in job und alltag schon oft anstrengend und unlustig genug, als das ich auch noch im freizeit- und privatbereich selbstauferlegten stress brauche. nee, hier sollte das motto ganz einfach spass sein. und das war auch immer so, bevor es anfing business zu werden. in gewisserweise hab ich nicht mal wirklich probleme mit dem business, sondern wohl eher umgekehrt. ihr nehmt euch halt gerne alle ein stück weit zu wichtig. könnt ihr ruhig. ich hab meinen spass wieder und lach drüber...
2005-12-09
mein neues leben...
2005-12-07
enttäuschung...
okay, okay, im vorfeld zu diesem konzert ist viel erzählt worden. über ebbe in der portokasse und den beef, den die drei eigentlich untereinander haben. aber ich, wie immer ein wenig zu optimistisch, hab vorher nicht gedacht, dass es so schlecht werden würde. lassen wir mal aussen vor, dass ich als punkrockmädchen ja sowieso schon mal mehr auf kleine konzerte mit bühnen, die höchsten ´nen meter hoch sind und irgendwie eine gewisse nähe von band und publikum zulassen, stehe. ein konzert im großen oder größeren stil kann ja vielleicht auch mal ganz nett sein und es soll ja künstler geben, die es auch locker schaffen, selbst da eine gewisse nähe zum publikum aufzubauen. vorausetzung hierfür ist aber wohl, dass sie es auch wollen. was man von mrs. hill gestern abend nicht mal annähernd behaupten kann. die lady hielt es weder für notwendig in irgendeiner form mal sowas wie "hallo", "schön, dass ihr da seid" oder ähnliches zu sagen als sie auf die bühne kam und zwischen den song zog sie es vor, entweder ganz von der bühne zu verschwinden, sofern ihre stimme (oder sollte ich sagen ihr gelangweiltes gesinge oder gerappe) beim nächsten song nicht gebraucht wurde, oder eben mit dem rücken zum publikum am schlagzeug zu verweilen. nette art mit einem haufen leute umzugehen, die mal eben um die 50,- euro für ein konzert ticket ausgegeben haben, was ich glücklicherweise nicht getan hatte. mehr ignoriert hat sie da wohl nur noch pras michel, der sich folglich insgesamt ziemlich im hintergrund hielt und bis auf eine kleine stage dive nummer auch nicht wirklich die nähe zum publikum suchte. einzig wyclef jean, der mir persönlich ja schon fast leid tat, bemühte sich eine erklärung für die großzügige verspätung (man munkelt, mrs. hill wollte, ob der nicht ausverkauften arena, gar nicht auftreten) abzugeben (wenn die mit "the cops stopped us" aus mehr als platt ausfiel), das publikum irgendwie direkt anzusprechen und ein wenig stimmung aufkommen zu lassen. lauryn hill, auf die ich mich eigentlich am meisten gefreut hatte, sah zum einen aus, wie eine zugedröhnte tina turner und ihr einziges problem ausser dem perückenartigen afro im gesicht schienen das um die hüfte geschwungene palituch oder aber ihr kleines pelzjäckchen zu sein. wirklich erbärmlich. mag sein, dass es auf hip hop konzerten allgemein so ist, dass die künstler eine gewisse coolness und arroganz an den tag legen, aber das was die fugees da gestern abgeliefert haben insbesondere auch im umgang untereinander kann nicht normal sein. über den sound, der sich anhörte, wie abiband im schützenzelt brauchen wir gar nicht zu reden. den gesang konnte man folglich sowieso nicht verstehen. das speziell die dame und streckenweise auch die herren ihren text jedoch so lieblos runterlaberten (singen kann man das beim rappen ja nicht nehmen) fiel selbst mir auf. ebenso dass die drei background sängerinnen lauryn hill und die anzahl ihrer tontreffer locker in die tasche steckten. traurige nummer, die sich die drei vielleicht lieber hätten sparen sollen, damit wir sie unseren köpfen und herzen weiterhin als großartige band hätten speichern können. aber wie singt lauryn so schön: "it´s funny how money changes the situation..." erinnert mich an einen ausverkauf, aber einen sehr schlechten! schade eigentlich...
2005-12-06
der ganz normale büroalltag...
fragen meines chefs zur rechnungsprüfung:
„frau l., haben sie die 92 monteurstunden überprüft?“
„ja, natürlich, sonst hätte ich die rechnung ja nicht abgezeichnet.“
„und hier, da waren die monteure wirklich den ganzen tag im objekt?! haben sie das mit frau k (hausmeisterin) abgesprochen?“
„ja, hab ich.“
„und frau k. hat gesagt, dass die 8 stunden da waren, ohne mal kaffee zu trinken oder so?“
„frau k. hat mir gesagt, dass die den ganzen tag da gearbeitet haben, aber frau k. hat sich sicherlich nicht 8 stunden neben den monteur gestellt, um das zu überprüfen.“
„und warum nicht?“
„vielleicht, weil frau k. anderes zu tun hatte....“
„und haben sie auch mal nachgefragt, ob in der zeit in anderen objekten von uns wasserrohrbrüche oder ähnliches waren und der monteur da auch gearbeitet hat?!“
„nee, hab ich noch nicht, aber ich könnte auch mal nachfragen, was in der oktoberwoche damals bei aldi im angebot war...!“
will mehr braucht man dazu eigentlich nicht mehr zu sagen, oder?! und den letzten satz hab ich wirklich gesagt und nicht gedacht. denn wenn ich hier immer nur alles denken würde, würde mein kopf spätestens um drei uhr mittags einfach explodieren.
jemand ´nen neuen job für mich???
„frau l., haben sie die 92 monteurstunden überprüft?“
„ja, natürlich, sonst hätte ich die rechnung ja nicht abgezeichnet.“
„und hier, da waren die monteure wirklich den ganzen tag im objekt?! haben sie das mit frau k (hausmeisterin) abgesprochen?“
„ja, hab ich.“
„und frau k. hat gesagt, dass die 8 stunden da waren, ohne mal kaffee zu trinken oder so?“
„frau k. hat mir gesagt, dass die den ganzen tag da gearbeitet haben, aber frau k. hat sich sicherlich nicht 8 stunden neben den monteur gestellt, um das zu überprüfen.“
„und warum nicht?“
„vielleicht, weil frau k. anderes zu tun hatte....“
„und haben sie auch mal nachgefragt, ob in der zeit in anderen objekten von uns wasserrohrbrüche oder ähnliches waren und der monteur da auch gearbeitet hat?!“
„nee, hab ich noch nicht, aber ich könnte auch mal nachfragen, was in der oktoberwoche damals bei aldi im angebot war...!“
will mehr braucht man dazu eigentlich nicht mehr zu sagen, oder?! und den letzten satz hab ich wirklich gesagt und nicht gedacht. denn wenn ich hier immer nur alles denken würde, würde mein kopf spätestens um drei uhr mittags einfach explodieren.
jemand ´nen neuen job für mich???
2005-12-02
spontane umentscheidungen...
und warum es immer wichtig ist einen plan b zu haben.
ansonsten würde ich nämlich dieses wochenende mehr oder weniger allein in hamburg rumsitzen. die mädels sind in münchen, weil air & style und die ostfriesen bleiben in ostfriesland, weil man mit kaputtem fuhs kein footage klar machen kann. gute besserung an dieser stelle. dann aber bitte auch schön konsequent zu hause bleiben, chillen und den fuhs hochlegen, damit das nächstes wochenende schon wieder alles ganz anders aussieht.
im ergebnis komm ich dieses jahr jetzt jedenfalls doch noch nach berlin und per zufall werde ich damit sogar die freude haben, wenn auch nur wenige stunden, herrn hesse aus k. zu sehen. und naddi ist am wochenende auch in berlin. der shub dawg sowieso. ich freu mich drauf. und vielleicht könnte ich am montag dann auch mal den photoreportagenteil dieser seite anlegen. jedenfalls fest vorgenommen...
ansonsten würde ich nämlich dieses wochenende mehr oder weniger allein in hamburg rumsitzen. die mädels sind in münchen, weil air & style und die ostfriesen bleiben in ostfriesland, weil man mit kaputtem fuhs kein footage klar machen kann. gute besserung an dieser stelle. dann aber bitte auch schön konsequent zu hause bleiben, chillen und den fuhs hochlegen, damit das nächstes wochenende schon wieder alles ganz anders aussieht.
im ergebnis komm ich dieses jahr jetzt jedenfalls doch noch nach berlin und per zufall werde ich damit sogar die freude haben, wenn auch nur wenige stunden, herrn hesse aus k. zu sehen. und naddi ist am wochenende auch in berlin. der shub dawg sowieso. ich freu mich drauf. und vielleicht könnte ich am montag dann auch mal den photoreportagenteil dieser seite anlegen. jedenfalls fest vorgenommen...
2005-12-01
klärendes gespräche...
oder auch ein klärender schriftwechsel tut gut. auch wenn er manchmal einen schalen beigeschmack hat. dennoch sind ehrliche worte eindeutig dem hinterm-rücken-geschwätz vieler anderer vorzuziehen. danke dafür! ich war schon immer die, die laut lästert, weil ich mich immer bemühe nur sachen von mir zu geben, die ich der person auch ins gesicht sagen würde. nein, in allen lebenslagen klappt das auch nicht, aber das sind kleine einzelfälle. ich frag mich jedenfalls machmal, ob es bei einigen leuten überhaupt einen spiegel im badezimmer gibt und ob man in den spiegel schauen, ohne sich selbst in die augen zu sehen, erst üben muss, oder ob das einen so locker von der hand geht. ausprobieren?! lieber nicht!!!
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