2006-04-30

es geht los...

irgendwann muss man ja mal anfangen... jenni war gestern in dortmund, hier in hamburg stand auch nichts besonders auf dem programm und angesichts der tatsache, dass ich am nächsten wochenende schon die küche in düsseldorf einräumen will, hab ich dann mal losgelegt...


nein, das sind nicht alles küchenkisten. so ne tolle hausfrau bin ich dann auch nicht.
aber wenn man einmal im packwahn ist... und als die andere jenny (my favourite hairdresser) dann heute morgen spontan angemeldet hat, dass sie in einer stunde die kommonden schon abholen kommt, hab ich nach dem aufstehen praktisch sofort weiter gemacht. ich glaub, ich brauch mehr umzugskartons oder einfach mal nen starken willen, um diverse sachen endlich mal wegzuwerfen. aber da bin ich ja gar nicht gut drin.

2006-04-25

back (from) home...

also seit sonntag abend wieder in hamburg. was sich nach 10 tagen in düsseldorf/köln auf einmal so fremd anfühlt. irgendwie komisch. und einziger grund überhaupt noch mal zurück zu kommen ist und bleibt die beste mitbewohnerin der welt. mit der werde ich jetzt nämlich versuchen, in den letzten wochen (fünf an der zahl) soviel zeit wie möglich zu verbringen, bevor in d-town mein neues leben anfängt. neuer abschnitt. seit jahren mal wieder alleine wohnen und ziemlich gespannt drauf, wie das so werden wird.
nur noch fünf wochen... die zeit rennt, seit ich beschlossen habe, hamburg wieder zu verlassen...
mietvertrag und neue arbeitstelle ja schon am wochenende besiegelt und heute dann die kündigung hier ausgesprochen. chef hat es besser aufgenommen als befürchtet(naja, schlimmer wäre es wohl geworden, wenn ich gekündigt hätte, um hier in HH nen neuen job anzufangen. aber mein heimweh kann er irgendwie verstehen). und ich fühl mich unendlich erleichtert. da kann ich also auch mal das ausnahmsweise gute wetter geniessen...

2006-04-17

happy days...

seit freitag morgen im rheinland und sehr glücklich darüber : )
kurz nach der ankunft in düsseldorf stand direkt das opulente osterbrunch bei lili auf dem programm und madame hat sich mal wieder selbst übertroffen. so ein büffet gibt es ansonsten wohl nur im hilton oder sonst wo. und weil die gute lili es auch nicht so mit den portionen drauf hat und immer angst hat, dass jemand verhungern könnte, gab es soviel zu essen, dass wir uns eigentlich auch noch für den rest der woche jeden morgen bei ihr zum frühstück hätten treffen können. einfach maßlos und köstlich. seh es schon kommen, dass mich die woche hier um mindestens 2 kilo schwerer machen wird, denn meine mum hat sich offenbar auch das mästen ihrer tocher auf die fahne geschrieben. und weil es immer so gut schmeckt, kann ich auch so schwer nein sagen. aber was soll´s - bis zum sommer ist noch ein wenig zeit. davon abgesehen bleibt bei all dem, dass ich in nächster zeit so vorhabe sowieso wieder null kohle für nen sonnenurlaub übrig. aber warum auch in den flieger setzen und für zwei wochen am pool rumgammeln, wenn man für das geld auch mal wieder umziehen kann?! aber dafür muss ich ja sowieso erstmal ne wohnung finden. erster besichtigungstermin am freitag war direkt ein reinfall. nicht die wohnung, sondern die tussi, die nen nachmieter sucht. die hielt es nämlich weder für nötig, zum vereinbarten termin zu hause zu sein, noch mal zurück zu rufen oder sonstiges. schade.
und ansonsten?! viel draussen gewesen, freunde getroffen und den vertrauten anblick des rheins genossen. und wenn ich mich vor kurzem noch gefragt hab, wo zu hause ist, bin ich mir inzwischen ziemlich sicher zu wissen, wo das ist. ein gutes gefühl!

2006-04-13

holiday

yep! heute ist so ein tag im büro, wo alles drunter und drüber geht und es einfach tierisch chaotisch ist. und bei alledem sitz ich hier mittendrin und bin dermaßen entspannt, dass ich mich zwingen muss, nicht zu grinsen. herrliches gefühl mit etwas, das einen belasten könnte, bereits soweit abgeschlossen zu haben, dass es gar nicht mehr an einen ran kommt. was bleibt ist die vorfreude auf das ende von allem. na gut, der wutausbruch des herrn chefs, wenn ich ihm dann die kündigung überreiche, steht mir noch bevor, aber das schieb ich einfach mal noch ein wenig nach hinten, weil das noch zeit hat. jetzt ist erstmal die zeit für urlaub! nur noch 2,5 stunden arbeiten (bzw. beschäftigt aussehen und im büro abhängen) und dann heut abend mit meiner lieblingsmitbewohnerin den urlaub mit den rollbrettern im bowl einläuten. weiteres abendprogramm dann wohl eher chillig, weil morgen früh um 6.46 uhr gehts los. ab in den ice, raus aus hamburg und heimweh stillen. 10 tage nrw und ganz schön viel programm auf dem zettel. für den perfekten programmstart sorgt morgen dat lili mit ihrem osterbrunch und bei dem gedanken daran, läuft mir jetzt schon das wasser im mund zusammen. herrlich! und die kommenden tage widme ich dann den vielen freunden, die besucht werden wollen, leider nötigen arztbesuchen, der wohnungssuche und zu guter letzt muss ich noch den neuen job in trockene tücher bringen. aber das seh ich alles so gelassen, dass ich seit langem mal wieder grinsen kann. alles wird gut!

2006-04-11

homesick!!!

hamburg ist schön. besonders, wenn wie heute mal wieder die sonne scheint.
ich mag den hafen, die landungsbrücken und die elbe. ich find es herrlich im sommer am elbstrand zu liegen während riesige containerschiffe vorbeituckern und der wind die geräusche der gegenüberliegenden werft herüber trägt. die vielen kleinen portugiesischen cafes mit ihrem galao und den natas geben mir ständig das gefühl im urlaub zu sein und machen es auch erschwinglich öfters mal nen kaffee trinken zu gehen. wenn man mag bieten kiez und hamburger berg diverse etablissements an, in denen man locker bis zum sonnenaufgang feiern kann und für ganz gute feierwochenenden gibt es anschließend noch den fischmarkt. architektonisch ist hamburg mit seinen vielen schönen altbauten sowieso wunderschön und ich finde gerade unserer kleine einbahnstraße mit dem kopfsteinpflaster strahlt eine gewisse gemütlichkeit aus. ich liebe die holzdielen und den stuck in unserer wohnung und hab darüber hinaus die wirklich beste mitbewohnerin der welt.
aber trotzdem...
ich fühl mich hier einfach nicht zu hause. und weil dieses heimweh ein gefühl ist, dass im laufe des letzten jahres nicht schwächer, sondern eigentlich kontinuierlich stärker geworden ist, will ich zurück. keine leichte und spontane entscheidung, sondern lange überlegt und ich von daher auch ganz sicher, dass es das richtige ist.
trotzdem war die zeit hier in hamburg wichtig, um für mich selber festzustellen, wo ich hingehöre. danke, jenni dafür, dass du eine freundin bist, mit der man spontan entscheiden kann, sein ganzes leben gemeinsam umzukrempeln, und mit der man sowas dann auch durchzieht. dank dir definitiv eines der besten jahre in meinen leben!!! trennung wird für uns beide nicht einfach, aber ich weiss es dabei zu schätzen, dass du meine entscheidung so akzeptierst.

2006-04-03

warten

gib zu, dass das nicht unbedingt eine disziplin ist, in der ich besonders gut wäre. weil ich ein ungeduldiger mensch bin?! hm... vielleicht auch ein wenig, aber im grunde genommen stört mich beim warten der damit verbundene stillstand.
alternative wartezeit versüssen?! ... mal ehrlich. ich hab meistens genau dann gerade kein buch o.ä. dabei und ärger mich über die zeit, die damit verloren geht und in der man so viel anderes hätte machen können. man muss der fairness halber natürlich noch unterscheiden, worauf man wartet. warten beim friseur oder im restaurant ist zu ertragen, weil man einfach weiss, dass am ende der ganzen warterei normalerweise etwas positives steht. meistens jedenfalls. warten auf ämtern, im wartezimmer einer praxis oder auf die deutsche bahn dagegen gehört eindeutig in die kategorie unnötig, nervig und einfach nur zeitraubend. trotzdem weiss man ja auch bei diesen wartereien mal abgesehen von der deutschen bahn ag doch, dass das worauf man wartet auch in absehbarer zeit eintreffen wird. zwar keine angenehme warterei, aber doch immer noch erträglich.
unerträglich wird es dann erst, wenn man auf etwas wartet, von dem man sehr schlecht einschätzen kann, wann oder ob es überhaupt passieren wird. warten auf den frühling (kommt der dieses jahr noch mal?!) oder eben warten auf eine rückmeldung in irgendeiner form. das ist ja eine art des wartens in der ich gaaaaaaaaaaanz schlecht bin.
manchmal wartet man auf solche dinge dann so lange, dass man irgendwann aufhört drauf zu warten und resigniert. aber das ist auch gut so, weil raus aus der warteschleife, kopf wieder frei und.... dann?!
aus noch geklärten gründen passiert dann meist genau das, worauf man doch schon gar nicht mehr wartet... muss das sein? „unerwartet“ erfreut oft doch irgendwie nur richtig gut, wenn es nicht schon mal in die rubrik „erwartet“ gehört hat. aber vielleicht bin ich da auch zu hart.