2005-11-30

das leben ist eine baustelle...

bei jedem von uns auf irgendeine art und weise - sag ich einfach mal so. aber die letzten tage waren schon ein wenig krass. aufstehen, arbeiten, in karls alte wohnung fahren und bis nachts um eins renovieren, putzen, aufräumen, totmüde ins bett fallen und wieder von vorne. und das gestern nach 12 stunden (okay, eine davon war pause) im büro. fertig, ende aus! kann nicht mehr und mag auch nicht mehr. obwohl ich gestern schon gern ein photo davon gehabt hätte, wie benniben, krissi (in rosa cargo-hose!) und ich auf dem boden knieend und schrubbend den dielenboden von farbspritzern befreit haben. und die übermotivierte krissi wollte damit gar nicht mehr aufhören....
wir haben wirklich alle zusammen (bewunderswert, wie viele leute so kurzfristig mitgeholfen haben) das beste aus der bude rausgeholt. obwohl die immobilientussi in mir (ja, ist nun mal leider der erlernte beruf meiner person) doch so gar nicht von einer rückzahlung der kaution und in keinem fall einer vollständigen überzeugt ist. abwarten...
heute dann wohl mal ein abend nur für mich. bodycare, chillen und vielleicht mal mein eigenes zimmer bildertechnisch erweitern. und dann einfach nur schlafen!
und das gute: feierabend in nur 1,5 stunden und somit zum greifen nah.

2005-11-28

alles richtig gemacht...

nicht immer im leben, aber am wochenende dann wohl instinktiv doch : )
wenn man im nachhinein hört/liest, dass ein david luther am freitag abend in HH gegen 18 uhr gestartet ist und gegen vier uhr morgens in dortmund war, kann man sich nur insgesamt beglückwünschen, dass man schon freitag mittag die einsicht hatte, das contest wochenende ausnahmsweise wohl mal contestwochenende sein zu lassen und zu hause zu bleiben. somit der ausflug nach wu-tal direkt mit gecancelt wurde, was man dort aber sowieso kommentarlos hingenommen hat. hallo?! jemand zu hause?!
anyway... freitag stattdessen ordentlich geburtstag gefeiert und ein wenig im 13. stock getanzt. leider hatte ich da nicht so ganz den pegel, den einige andere hatten und so ist mir wieder mal aufgefallen, was für arme fritten (ausser unserer party-truppe natürlich) da abhängen. zum abgewöhnen und daher auch früher gegangen. dafür mal ein restwochenende mit viel schlafen (ausschlafen ist sowas feines!) und einem entspannten shoppingtag mit jenni gehabt. das geld, das wir für den trip nach dortmund gespart haben, musste natürlich andersweitig dem wirtschaftskreislauf beigefügt werden. mission mit dem kauf einer jacke und der erfüllung eines traumes (mein erster petticoat) erfolgreich beendet. und jenni und die stiefel haben sich auch gesucht und gefunden. und bei soviel schlafen und entspannung kann das nächste wochenende auch direkt mal wieder etwas aufregender werden. besucher sind herzlich willkommen und ansonsten hat berlin auch schon um einen besuch gebeten.
mal sehen, was die woche noch so passiert. spontane umentscheidungen kenn man ja bei mir : )

2005-11-25

die wahrheit...

nur damit ihr euch nicht immer alle so einen kopf darum machen müsst: natürlich ist alles, was man sich so über mich erzählt, wahr.
und du kannst dir gerne noch was dazu ausdenken - ich werd mich bemühen, es eins zu eins umzusetzen.
wie titelte shakespeare so schön: wie es euch gefällt!

zickenalarm...

gefühlschwankungen, unentschlossenheit - der wahnsinn greift um sich -
hm... bin ich so anstrengend oder mein umfeld. einigen wir uns darauf, dass ich gerade einfach in einer schwierigen phase bin und das und die drumherum es gerade auch nicht einfacher machen.
was da helfen könnte... also billy idol und "dancing with myself" ist da schon ganz gute medizin. ein abend auf dem dancefloor des 13. stocks und tanzen mit dem geburtstagskind wird sicherlich auch gut kommen. besser ist das heute abend in hamburg zu bleiben, auch wenn ich gerne mit den wu-tal dogs gefeiert hätte. aber vielleicht wär das im ergebnis und unterm strich auch zu heftig geworden. dortmund??? selbst dazu kann ich mich gerade nicht mit einem klaren ja entscheiden. hey, aber ein teil meines ichs sind ja spontane entscheidungen. bei all den kopfentscheidungen muss auch mal wieder eine bauchentscheidung her. und wenigstens der ist nach dem gestrigen schokoprogramm (sachertorte und nutella crep - aber das musste auch mal sein!!!) glücklich. das schlechte gewissen kam im anschluss mit der h&m kabine, in die ich mich immer wieder frohen mutes reinwage, obwohl man doch vorher schon weiss, dass einem das den tag versauen wird. ich mag umkleiden in denen NICHT drei spiegel hängen, die einen erbarmungslos und verzerrend von jeder seite einfangen. bei umkleiden ohne spiegel in der ohnehin zu engen kabine muss man sich nämlich meist in einem großen spiegel ausserhalb der kabine und von daher schon angezogen bewundern. in jedem fall verkaufsfördernd. aber langsam drifte ich wohl ein wenig ab...

2005-11-24

büro aggressionen

durchatmen, ruhig bleiben und bloss nicht um mich schlagen. das ist heute definitiv NICHT mein tag. schon vor dem ersten kaffee den chef vor einem sitzen zu haben, um irgendwelche tabellen zu besprechen ist ja schon anstrengend. aber wenn dann im weiteren verlauf auch noch wirklich nur unnötige und dumme anrufe kommen, man ständig bei der arbeit unterbrochen wird und total wichtige sonderaufgaben dazwischen geschoben bekommt, die dann erstmal wieder keiner haben will, wenn sie fertig sind, bin ich extremst angenervt...
die küchengalerie fragt mich ersthaft, ob ich nicht für eine neue backofentür einer mieterin in vorkasse treten könnte, weil man sich dort sorgen macht, dass das geld wirklich von der versicherung kommt. hallo?! und anschließend soll ich mir dann sorgen machen, wie das geld wieder rein kommt, oder was?! dann liefer ihr keine tür ohne cash! andere nette frage: "tschuldigung! aber wir können hier im büro ja heute gar nicht arbeiten und den server hochfahren, weil der treppenhausstrom doch heute morgen für zwei stunden abgeklemmt wird..." aha- interessant?! wollen sie mir damit sagen, dass sie ihr büro illegaler weise an den allgemeinstrom angeklemmt haben?! "hä????" aber auch egal... müssen sie nicht verstehen, dass es verschiedene stromkreise gibt. ich nehm das einfach mal so hin, dass man halt immer davon ausgehen muss, dass alle mieter dumm sind.
sorry jenni... aber ohne süssigkeiten in der mittagspause - sprich irgendein klebriges, zuckriges teilchen - übersteh ich den tag nicht.
dazu ständig wechselnde bzw. sich dezimierende teilnehmer des wochenendausfluges und daraus für mich resultierende unentschlossenheit.
HILFE!!!

2005-11-21

impressionen des wochenendes

so, natürlich bin ich am sonntag wieder nicht dazu gekommen, noch all das zu photographieren, was ich mir vorgenommen hatte. völlig unproduktiv den ganzen tag im haus gegammelt, rumgelungert, wieder ins bett gepackt und zwischendurch mal gegessen. aber so muss ein sonntag auch mal sein. und in ostfriesland scheint sowieso alles ein wenig kuscheliger und gemütlicher zu sein : ) und das hätte ich ja eigentlich gerne als photodatei festgehalten. kleine niedliche einfamilienhäuser, weiden mit glücklichen kühen next door, menschen im jogginganzug, die eine ruhige kugel über die landstraße schieben (ja, ich weiss, heißt boßeln und ist sowas wie ostfriesicher nationalsport. muss ich beim nächsten mal auf jeden auch ausprobieren) und ´ne kanne tee. alles nicht photographiert.
aber dafür hab ich ja ganz viele eindrücke mit nach hause genommen. unter anderen, dass man in den lustigen "dorfdiskos" doch ganz gut party machen kann. jedenfalls, wenn man mit den richtigen leuten unterwegs ist. keno, rainer, henning, petra und ich hatten auf jeden fall ziemlich viel spass im dinis. naja, ende war etwas plötzlich, aber eigentlich war es da auch schon spät genug und ich wollte sowieso nach hause.
keine ahnung warum, aber heute irgendwie nicht wirklich in schreiblaune. könnte an den üblen kopfschmerzen liegen, die ich seit heute morgen habe. bloss nicht krank werden, weil am wochenende steht doch dortmund auf dem programm. sollte man nicht verpassen, weil wird bestimmt ziemlich lustig. von daher jetzt besser ausruhen. heute also mal ganz früh: gute nacht!

2005-11-19

right from east-friesland...

lange hat´s gedauert, aber right now bin ich in ostfriesland. zum allerersten mal. und hier gibt es echt einiges zu bestaunen. morgen muss ich davon erst mal ein paar bilder machen. und natürlich auch später am abend wenn ich mich mit den jungs auf ins nachtleben von aurich mache.... ich bin gespannt und werde montag dann ausführlichen bericht abgeben.
angenehmen samstag abend...

2005-11-17

was man alles schaffen kann, wenn man nur einen halben tag frei hat?!

ich bin begeistert und gleichzeitig ein wenig unzufrieden, wenn ich mir vorstelle, wie viel zeit ich täglich im büro verplemper. na ja, - money makes the world go round – und von irgendwo muss das zahlungsmittel ja kommen. aber anderes thema, jetzt erstmal endlich den wochenendbericht abgeben…
die entscheidung freitag gegen fünf uhr in hamburg los zu fahren, war vielleicht nicht die beste und im endeffekt haben wir dann für die gut 400 km bis nach düsseldorf mit zwischenstopp in osnabrück und dortmund 6 stunden gebraucht. chilliges abendprogramm mit meinen sis fiel dementsprechend kurz aus, weil man nach so einer fahrt doch schwer im ar… ist. der samstag morgen sah dann direkt auch mal ein wenig anders aus als geplant. halb zehn aufstehen, frühstücken und dann direkt vor den pc und die 20 seitige facharbeit über binasale CPAPs (nein, muss keiner von euch wissen, dass es sich hierbei um eine art atemhilfe für frühgeburten handelt) meiner schwester bearbeitet. wer so kleine würmchen, die viel zu früh auf die welt kommen, pflegen kann und somit übern berg bringt, muss auch nicht noch schriftsteller ambitionen haben. andersrum ist es auch nicht unbedingt einfach einen roten faden in ein thema zu bringen, dessen zusammenhänge man sich dann erst mal anlesen bzw. erklären lassen muss. lektorenjob hat insgesamt gute drei stunden in anspruch genommen und dafür gesorgt, dass ich viel später in wu-tal war, als geplant. nicht weiter schlimm. erster heat der b-gruppe war just zuende und der zweite fing kurz darauf. aber wie schön das bitte war, in die halle zu kommen und sich direkt so zu hause zu fühlen. vertraute geräusche, vertrauter hallenmuff vermischt mit weed und so viele vertraute gesichter. kur z ganz vielen leuten hallo gesagt und auf richtung büro gemacht, um karl in seinen auswertungsarbeiten, listendrucken etc. zu unterstützen. na ja, die tatsache, dass ein grossteil der judges ganz offensichtlich weit vor vier nicht nur mit bier, sondern auch mit bacardi cola angefangen hatte, gibt vielleicht eine ahnung über das gekritzel, das die ablieferten. a-gruppen heats anschließend selber geschaut, um die bewertungen der judges einschätzen zu können und mit karl zusammen eine realistische ergebnisliste der qualifications aufstellen zu können. dann ruck zuck krissi ins auto gepackt und wieder nach düsseldorf. geburtstags- und einweihungsparty bei den sis. da natürlich erst gegen halb zehn angekommen, was gegessen, ganz oft erzählt, wie es denn jetzt so in hamburg ist, was ich mache etc. und dann gegen viertel vor zwölf verabschiedet um nach krefeld zu fahren. nachdem unsere schlafmöglichkeit in wu-ta sowieso abgesagt hatte, und es im vorfeld auch so aussah, als ob noch nicht alle wirklich vorhaben abends in den u-club zu gehen, haben krissi und ich es doch vorgezogen, mit karl und den ostfriesen in krefeld ´ne 80er party aufzusuchen. natürlich ein wenig verfahren, über 30er zonen und landstraße nach krefeld rein, aber dank des dj kamikaze tape extrem auf tanzen und party eingestellt. ankommen, feststellen, dass die party ausverkauft ist, beschliessen, dass man mit so vielen leuten sowieso überall party machen kann und sich erstmal der flasche erdbeerlimes-prosecco gewidmet. teufelszeug, von dem ich eigentlich inzwischen wissen sollte, dass ich mich damit immer komplett abschiesse, aber was brittchen nicht lernt, lernt britta nimmermehr. und ausserdem waren die jungs, allen voran louis, auch schon gut angetrunken, so dass es galt ein wenig aufzuholen : ) gesagt getan und ab in den erstbesten club der auf der nächsten ecke war. würde jetzt nicht sagen, dass der schlachthof der club in krefeld ist, aber da wir insgesamt mehr als zehn mädels und jungs waren, die musik auf jeden fall tanzbar und die stimmung gut, sind wir da erst raus gegangen, als der laden zugemacht hat. zusammen mit christian viel zu viele longdrinks konsumiert und letztlich so betrunken gewesen, dass es mir offensichtlich sogar egal war, dass karl und krissi sich irgendwann richtung peter und somit unserem schlafplatz aufmachten. na ja, ich würde ja sagen, ich hab das gar nicht mitbekommen. auf jeden fall nicht bewusst. im ergebnis also ohne schlafplatz mitten in krefeld. und die reaktion einer betrunkenen britta?! was kost die welt – ich will ein hotel. eins mit ´nem freien zimmer zu finden, hat dann auch noch mal bestimmt ´ne stunde gedauert, aber war letztlich von erfolg gekrönt. schon lange nicht mehr so ´ne verrückte aktion gebracht und vor allem schon lange nicht mehr so einen guten schlafplatz gehabt, wenn ich contestmäßig unterwegs war. das war´s auf jeden fall wert.
sonntag dann mit krissi und karl am bahnhof getroffen und auf in die halle nach wu-tal. da war sonntag alles schon ein wenig ruhiger und gesittet als am vortag und es waren auch insgesamt nicht so viele leute in der halle. schon ein wenig schwammig gefühlt, nach all dem alkohol und dem wenigen schlaf, aber tapfer alle runs angesehen, notizen gemacht und karl bei den auswertungen geholfen. unverhofft david luther einen gefallen getan und jetzt schon gespannt, was darauf folgen wird. aber eigentlich auch unwichtig. wichtig ist, dass im endeffekt alles gut gelaufen ist und die zusammenarbeit gut gelaufen ist. eine gewisse professionelität ist alles : )
dummerweise kurz vor, wir fahren nach hause, noch eine portion spaghetti bolognese zu mir genommen und danach entgültig gewusst, dass meine übelkeit mir schon davor nicht sagen wollte. „britta, iss was…“ mein gott, war mir auf der rückfahrt schlecht. und die dauerte mit stau natürlich auch wieder länger als notwendig. im ergebnis musste ich zu hause erst mal die toilette aufsuchen, um mir alles noch mal durch den kopf gehen zu lassen. vielleicht speicher ich ja diesmal die folgen von erdbeerlimes-prosecco ab. jenni die schoten des wochenendes erzählt und dann totmüde ins bett gefallen…. anstrengendes aber sehr lustiges wochenende gewesen, für das ich auf jeden fall jederzeit wieder zu haben wär.
wen die contestrelavanten ergebnisse etc. interessieren kann sich übrigens bei www.skateboardmailorder.de schlau machen. genauso wie ich mich jetzt schlau machen, wie ich die photos hier hochlade. also, daumen drücken, dass das klappt, damit ihr auch ein paar bilder zum wochenende kriegt.

2005-11-16

24 hours are not enough...

oh ha... mein tag könnte derzeit auch mal locker 36 stunden oder mehr zur verfügung haben. vielleicht würde das dann sicher stellen, dass ich auch nur annähernd all das, was ich so auf dem zettel habe, auch geschafft bekomme. nächstes wochenende steht schon fast wieder vor der tür und ich hab es immer noch nicht geschafft, von dem davor zu berichten. puh.... vielleicht später.
photos an keno, louis und danny sind auch noch nicht raus (sorry, jungs... aber ich arbeite dran) und karl hätte gern noch einen bericht für die morphium seite. aber... wenigstens der bericht auf skateboardmailorder.de steht. da kannste also schon mal ein bißchen was, zum contest an sich lesen - sofern dich das interessiert.
karls neues wg-zimmer leuchtet knatsch orange (wenn auch etwas schattig, aber karl wollte ja unbedingt selber rollen) und die möbel, die wir gestern bei ikea geholt haben, passen perfekt zum laminat. wenigstens da geht es voran.
im ergebnis hat mein tag heute übrigens wenigstens vier stunden mehr (also praktisch 28 h), weil ich den halben tag frei bekommen habe, und somit am nachmittag abhängen im büro und auf fünf uhr warten gegen nützliche dinge erledigen austauschen kann. bad putzen, einkaufen, für morgen vorkochen (kochkreis übrigens morgen bei uns, für die denen ich noch nicht bescheid gegeben habe!), photos verschicken, ebay pakete fertig machen und eigentlich auch ein stündchen schlafen, bevor der besuch anrückt. aber ich will mich mal nicht beschweren... mein leben könnte auch weitaus langweiliger sein. wenn ich´s schaffe also später der partybericht vom wochenende... werd mich bemühen.

2005-11-14

back to normal mondays...

und somit heute schön fertig im büro und in gedanken seit acht uhr schon bei fünf uhr nachmittag. die stunden dazwischen sind sehr quälend und nervige anrufe vom chef am frühen morgen unnötig. da fragt man sich doch automatisch, warum man sich das antut?! ein leben für die wochenenden?! irgendwie läuft da ja was falsch, aber das ist wohl kurzfristig eher nicht zu ändern. als langzeitprojekt aber definitiv abgespeichert und in ständiger bearbeitung. wu-tal hat alle erwartungen erfüllt und war genauso chaotisch, laut und assi und dabei so herrlich liebenswert,wie ich mir das vorgestellt hatte. war schön so viele vertraute gesichter zu sehen und sich schon kurz vor der autobahnausfahrt "wu-tal elberfeld" direkt fast wie zu hause zu fühlen.und mit den berlinern waren sogar überraschungsgäste am start. schön das. ein contest mit flair : ) abendprogramm haben wir uns dann allerdings in krefeld gegeben, aber da war es auch lustig. bericht schaff ich aber heute wohl eher nicht. karls umzug steht bevor und der herr schreit nach seiner inneneinrichterin.
mehr also später...

2005-11-11

nearly weekend...

... und das hebt meine stimmung heute ungemein. sicherlich werde ich einige stunden dieses wochenendes wieder im auto verbringen, weil natürlich nicht nur der wu-tal-contest, sondern auch noch die geburtstagfeier meiner sis in d´dorf ansteht, aber ich bin mir sicher, dass es jeden km wert sein wird. sachen sind gepackt, camera sowie ersatzakkus aufgeladen (watch out for da party pics...) und letztlich trennen mich nur noch 6 stunden büro vom wochenendausflug...
da hier im büro aber wirklich derzeit tierisch die hölle los ist, könnte das noch ganz lustig werden. ich mein, eigentlich ist da eher traurig, was hier an intrigen und schleimereien so täglich abgeht, aber dann doch wieder so erbärmlich, dass es schon wieder lustig ist. also ich brauch nach 8 stunden büro keine vorabend-seifenopern mehr. die hab ich hier nämlich montags bis freitags live und in farbe. überleg ernsthaft einen zweiten blog aufzumachen, in dem ich praktisch einfach mal den ganz normalen büroalltag verarbeite. das ein oder andere drehbuch für ´ne soap könnte man damit sicherlich füllen. vieleicht dann bald von hier aus verlinkt. wir werden sehen.
ausführlicher wu-tal bericht natürlich am montag hier (aus der b sicht) und etwas professioneller auf skateboardmailorder.de. nicht verpassen.
schönes wochenende euch allen.

2005-11-09

Panzerknacker....

Es ist ja nicht so, als ob ich bevor ich nach Hamburg gezogen bin, auf dem platten Land gelebt hätte. Köln ist zwar im ganzen ein wenig kleiner und familiärer , hat aber stellenweise doch auch Großstadt-Attitüden. Jedenfalls wenn wir bei der Betrachtung mal die Fahrräder zum Thema machen. Folglich war es auch in Köln schon notwendig, dass ich 3 Schlösser mitschleppen musste, wenn ich mit meinem Fahrrad unterwegs war: Räder und Sattel mit dem Rahmen verbinden und diesen dann unbedingt an einer Laterne oder ähnlich schwer entfernbaren Gegenständen vor Ort festmachen. Hat auch meistens gut geklappt und bis auf so Kleinigkeiten wie meine Klingel oder auch dummerweise zurückgelassene Lichtstrahler ist eigentlich nichts abhanden gekommen. Jedenfalls in Köln.
Szenewechsel und Umzug nach Hamburg. Endlich ein Job bei dem ich in guten zehn Minuten mit dem Fahrrad im Büro bin. Was für ein Luxus, wenn man jahrelang auf den Service der Deutschen Bahn AG angewiesen war. Pünktlich kommen, war da fast seltener als Zuspätkommen. Aber das ist ein anderes Thema. Während ich also arbeite, steht mein Fahrrad in den ersten Wochen von morgens um acht bis nachmittags um fünf an einem Fahrradständer unmittelbar vor meinem Büro – versiegelt mit zwei Schlössern, weil eins im Rahmen des Umzugs verschwunden war. Und das zweite war nach wenigen Wochen dann auch unbrauchbar. Muss man sich mal vorstellen. Bei Tageslicht an einer doch mittelstark frequentierten Straße (was Fußgänger angeht), muss man am Ende eines Arbeitstages feststellen, dass die 26,- €, die ich seinerzeit in das Abus-Schloss investiert habe, doch eine gute Anlage waren. Plastik und Metallummantelung des Schlosses sind geknackt, aber an dem fingerdicken Drahtseilen im Kern des Schlosses ist der Bolzenschneider dann doch verreckt. Immerhin. Im Ergebnis heißt das 30, - € für ein neues Schloss in der fettesten Ausgabe, die Abus derzeit zu bieten hat, und ab sofort das Rad jeden Morgen quer durchs Büro auf den Balkon tragen (nicht Schieben, weil der Teppichboden ist ganz neu).
Urlaubsbedingt bleibt das Rad dann einige Wochen ungenutzt und steht derweil abgeschlossen in unserem Hausflur zwischen vielen anderen Fahrrädern. Ich wollte es ja eigentlich auf den Boden stellen. Aber weil man sich dann denkt, dass man in wenigen Tagen sowieso wieder damit fährt und weil der Hausflur ja auch einen safen Eindruck macht, spare ich mir die Schlepperei mit den fünf Etagen, was sich später böse rächt. Als ich nämlich dann vor einigen Wochen damit morgens mal wieder zur Arbeit fahren will, ist da, wo mein Sattel war, einfach ein trauriges Loch im Rahmen. Ja, ich hätte das Anti-Schnellspanner-Set, dass ich mir zusammen mit dem neuen Schloss besorgt hatte, vielleicht auch mal anbringen sollen. Allerdings hatte ich mir beim Kauf mehr Sorgen um meine Räder gemacht, als um den Sattel, weil der ja seit Anbeginn der Tage mittels Spiralschloss dauerhaft mit dem Rahmen verbunden war. Aber jetzt waren Sie beide Weg. Der Sattel und das Schloss. Und das alles im eigenen Hausflur. Nachbarn sind doch was feines.
Da es inzwischen Herbst in Deutschland und vor allem in Hamburg ist und es da doch relativ häufig zu Regenfällen kommt, ist das Fahrrad bis zum Frühjahr sowieso aus dem Rennen, weil Fahren ohne Schutzbleche bei nasser Fahrbahn das Outfit nicht wirklich besser werden lassen. Und die Scheiss Plastik Ansteckteile kannste mal direkt vergessen. Was mach ich also?! Ersteiger mir für 38,40 € bei Ebay das vorletzte Schrottfahrrad. Das allerletzte will ich es nicht nennen. Aber sein Geld war es trotzdem nicht wert. Aber a) kann man mit Photos und netten Worten bei Ebay doch einiges schön machen und b) ist es ja auch in Hamburgs Fahrradschuppen so gut wie unmöglich ein gebrauchtes Rad unter 90,- € zu bekommen. Und letztlich erfüllt es seinen Sinn. Es hat Schutzbleche und macht es mir also auch bei Regen möglich nicht völlig bespritzt im Büro anzukommen. Und es braucht keine Vielzahl an Schlössern, um es vor Dieben zu schützen, sondern kommt mit einem kleinen Spiralschloss aus, so wie jedes zweite Rad hier in Hamburg. Dachte ich zumindest. Bis ich gestern Nacht bei Welfare rauskam und mein Schloss fein säuberlich durchtrennt war. Mein Rad war allerdings noch da. Es drängt sich die Frage auf, ob die Diebe gestört wurden oder aber ob denen mein Rad dann doch einfach zu schäbig war, um es mitzunehmen. Zweites fänd ich angenehmer, denn dann würde es reichen, wenn ich heute ein neues Billig-Pseudo-Schloss kaufe, statt wieder 20-30,- € ausgeben zu müssen.
Grundsätzlich frag ich mich allerdings, was mit den Leuten in Hamburg eigentlich so geht. Klar will ich nicht leugnen, dass ich mich nach dem ein oder anderen Party Abend auch schon mal gefreut habe, wenn unterwegs zufällig ein unabgeschlossenes Fahrrad stand, dass mir den Weg nach Hause verkürzt hat. Und ich gebe auch zu, dass proportional zur Menge des konsumierten Alkohols und der Weite des Heimweges das Suchverhalten nach einem unabgeschlossenem Fahrrad zunimmt. Aber hierbei ganz klar der Fokus auf unabgeschlossene Objekte. Besitztümer anderer Menschen sollte man doch soweit achten, dass man verriegelte Gegenstände und den Wunsch des anderen, genau diesen Gegenstand später wieder vorzufinden respektiert und würdigt. Aber mit Respekt ist das in diesen Tagen wohl so eine Sache...

2005-11-07

heute war (ist) montag...

der tag an dem ich eigentlich immer völlig übermüdet, ausgelaugt und leicht verpeilt im Büro sitze und ganz dringend eine pause brauche. so nicht heute. schon zwei wochenenden hintereinander in hamburg gewesen (ich glaub, dass war eine premiere) und dabei noch nicht mal besuch oder so gehabt. garnichts auf dem zettel gehabt. nichts, nada, niet... einfach nur chillen. wenn du mich fragst schon zuviel chillen. das ist irgendwie nichts für mich und macht mich unzufrieden. ich brauch bewegung. und wenn verletzungsbedingt schon nicht in form von rumspringen und hüpfen, dann doch wenigstens mittels rumreisen etc.
aber im ergebnis überwiegt somit also trotz verletzung die vorfreude auf das nächste wochenende in wu-tal.
und so lange bin ich hier im büro ausnahmesweise an einem montag mal völlig motiviert und arbeitswütig. aber daran sollen die sich hier gar nicht erst gewöhnen. ich arbeite dran, dass die nächsten montage wieder normal werden...

2005-11-04

PAUSE

... scheint gerade mal wieder der modus zu sein, in dem sich teile meines lebens befinden.
einmal nicht wirklich konzentriert in den bowl droppen und im ergebnis für die nächsten wochen gelschiene, krücken und ein sportfreies leben verordnet bekommen.
aber wie niclas schon so schön sagte: warum skate ich auch?! keine ahnung – ahnst du´s... weil es spass macht?! nicht, dass ich es jemals wirklich lernen würde, weil ich dafür dann vielleicht doch schon lange vor ende 20 damit hätte anfangen sollen, aber ein wenig im bowl carven sollte doch irgendwann drin sein, oder?! naja, aber irgendwann rückte damit noch um einige wochen weiter nach hinten und wart kaum mehr sichtbar... aber ich hab ja gute augen : )

2005-11-02

und jetzt ?!

girl, you need a blog!!!
wirklich?! keine ahnung...
jedenfalls schreib ich gerne und hab letztlich beschlossen, dass das also auf jeden fall ´ne möglichkeit ist, das leben und was darin so passiert von meiner seite aus betrachtet festzuhalten.
wie gesagt - nur von meiner seite aus. bei allen bemühungen viele dinge im leben objektiv zu betrachten, bleibt im kern doch immer ein stückchen subjektivität. und wenn du mich fragst, ist das auch gut so. denn u.a. ist es subjektivität, die uns zu individuen macht. wer will schon den einheitsmenschen? ich nicht und du wahrscheinlich auch nicht. wobei das öffnen für die subjektive, vielleicht sogar gegensätzliche betrachtung eines anderen jedem sicherlich die chance gibt, auch mal neue seiten zu entdecken oder wenigstens drüber nachzudenken.
kannste jetzt tun. wahrscheinlich täglich. und nur, wenn du willst. vielleicht bestätigt sich dabei das bild, dass du von mir hast. vielleicht auch nicht?!
wir werden sehen.